Das Schicksal liegt in deiner Hand…

Ist es nicht Ironie?
Denkt an die alten Zeiten zurück. Früher war man glücklicher. Aber rein von dem was sie hatten und dem was sie waren, sollten sie es nicht sein. Heute haben wir alles was wir wollen. Wir leben in Deutschland. Viel besser gehts kaum. Und trotzdem geht es uns schlechter als anderen vor uns. Wieso? Manche haben Depressionen…aber wieso? Es sollte uns allen gut gehen. Auch Menschen wie mir, die eine schlimme Vergangenheit hatten und nichts dafür konnten. Und trotzdem heulen wir. Sind wir traurig. Schauen apathisch an die Wand und trennen uns von jeglicher Zivilisation ab. Sind alleine. Sitzen vor dem Fernseher und schauen uns eine nach der anderen DVD oder Serie an. Wir essen Schokolade oder trinken Alkohol. Doch sind wir mal ehrlich. Bringt es was? Nein. Aber wieso machen wir es dann trotzdem? Weil wir denken dass es was hilft. Es ist der Placebo Effekt. Wenn man denkt etwas wirkt, sogar wenn es überhaupt nichts wirken kann, dann wirkt es. Das Denken eines Menschen kann ziemlich viel beeinflussen. Glaube, Liebe, Hoffnung. Das bleibt, auch wenn alles andere geht. Und wer es nicht hat, wird zerbrechen. Um nochmal zum Alkohol zu kommen: Es löst keine Probleme, aber es bringt dich dazu, es für eine Zeit zu vergessen. Das ist genauso wie bei Drogen. Man schaltet ab. Man zwingt sich selbst dazu alles zu vergessen. Es mag für den Moment gut sein, aber auf Dauer kann das nur schlecht werden. Wenn das Vergessen deine Lösung ist, dann wirst du alles vergessen müssen. Vergessen schiebt auf. Es schiebt es so lange auf, bis du nicht mehr kannst und zusammenbrichst vor Last. Also wieso fangen wir nicht an nicht den Sorgen und Problemen, sondern den schönen Dingen im Leben einen Platz in unserem Herzen zu geben? Ihnen mehr Aufmerksamkeit zu geben. Glücklich zu sein, auch über kleine Dinge. Sich nicht nur an das Schlechte zu halten. Was ist es, das uns dazu bringt nur an dem Schlechten festzuhalten und das Gute zu vernachlässigen? Jeder ist für sein eigenes Glück und Schicksal verantwortlich. Auch wenn man etwas durchmachen muss, woran eigentlich selbst nicht daran Schuld ist. Man ist aber selbst daran Schuld, was man daraus macht. Und es haben viele Menschen vor uns schon erkannt, dass man, egal wie schlimm etwas ist, man es zu etwas Gutem oder zumindest Besseren machen kann. Also worauf wartest du?

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Veröffentlicht am Dezember 14, 2014 in #Meinungen..., Leben & Philosophie, Specials und mit , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 4 Kommentare.

  1. Da hast du zwar recht, aber manchmal hilft es einfach etwas zu verdrängen, etwas nicht an sich heran zu lassen und einfach mal an all das Gute zu denken. Das Verdrängen von Dingen ist zwar keine Lösung, aber es bringt manche Menschen dazu, die Dinge wieder Objektiv zu sehen. Manche merken nun mal erst nach einer Zeit, dass manche Dinge nicht das Ende der Welt bedeuten, sondern viel mehr, sich als große Herausforderung dastellen…

  2. Liebende Sannny

    Das Thema der Menschen

    Viele glauben „Gott“ ist an Ihrem Schicksal „schuld“
    Dieser Wortvirus ist depremierend
    Und so habe Ich gelernt Ihn nicht mehr zu verwenden
    Vielmehr verantwortlich dafür zu benennen
    Das bin Ich gern
    Auf eine Fragwürdigkeit neu zu antworten
    Denn die Idee der „Schuld“ setzt in den Gesetzesreligionen
    Strafe und zuletzt „ewige Verdammnis“ voraus

    Wie Du so lebensfroh erinnerst kann aus allem ein Efahrungs
    Gewinn gezogen werden
    Viktor Frankel ein KZ Überlebender hat daher die Logotherapie
    entwickelt
    Und zu einem gesunden Schicksalsverständnis gehört einfach auch das Wisssen um ein vorgeburtliches Leben
    Und ein nachtodliches Sein
    Dann erschließt sich manche Ungereimtheit
    Denn es gibt kein „grausames“ Schicksal“
    Das Schicksal liegt in Deiner Hand
    Was liegt in meiner Hand
    Eine Geste des Liebens in allem was Ich wirke
    Und das kann ein jeder Mensch
    Wenn er die Angst losläßt und vergibt was hart und verzeiht
    was schmerzte dann nimmt die Gerechtigkeit die Augenbinde
    ab und lächelt Dich freudig an

    danke für Deinen erhellenden Beitrag
    Dir Joachim von Herzen

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