Über den Flow und die Leidenschaft des Menschen

Hallo meine Lieben^-^

Vielleicht denkst du dir gerade: Was soll das bitte sein? Flow?? Irgendwas Modernes? Jugendsprache?…Nein.. Lass dich überraschen:

Ein Flow bezeichnet das als beglückend erlebte Gefühl eines mentalen Zustandes völliger Vertiefung und restlosen Aufgehens in einer Tätigkeit, die wie von selbst geschieht..auf Deutsch: Schaffens- bzw. Tätigkeitsrausch.

Vielleicht hast du so etwas bereits erlebt. Oder zumindest …davon gehört.

Angenommen dein Hobby ist es zu schreiben. Ein Flow ist, wenn du schreibst und schreibst und schreibst ohne wirklich darüber nachzudenken. Es ist als würde es regelrecht aus dir herausfließen und über deine Finger in das Buch oder den Computer geschrieben werden. Das würde auch erklären warum es Flow heißt. Flow heißt auf Deutsch soviel wie fließen. Man kann gar nicht so schnell schreiben, wie die Gedanken im Inneren entstehen und niedergeschrieben werden möchten.

Beim ausüben einer Tätigkeit die man auch als Leidenschaft bezeichnen kann, kann also ein Flow entstehen. Man vergisst alles um sich herum und hat nur noch Augen für das Hier und Jetzt. Die Zeit verschmilzt mit dem Raum und alles ist uninteressant. Da bist nur du und das was aus deinem Kopf fließt. Man gibt sich dieser Tätigkeit voll hin. Dieser Zustand entsteht, wenn das Maß an Unterforderung und Überforderung genau die goldene Mitte trifft. Man ist also nicht gelangweilt, aber auch nicht gestresst oder besorgt.

Wenn wir unsere Aufmerksamkeit mit etwas beschäftigen oder gleichsetzen, werden wir Glück empfinden, solange wir darin vertieft sind. Dieses Glücksgefühl kommt von unserem eigenen Selbst, wenn es auf etwas konzentriert ist, in dem wir aufgehen. Es ist seine eigene Widerspiegelung des Glücks, nicht etwa ein vorhandenes Glück in der Sache selbst, mit der es sich beschäftigt. Es ist so lange glücklich wie es ganz eins mit dieser Sache ist, von ihr in Anspruch genommen, mit ihr identifiziert.
(Kirpal Singh)

Für mich beschreibt es ziemlich genau das was ich beim Schreiben empfinde. Meine Gedanken sind viel zu viele und viel zu schnell, um alles nieder zuschreiben. Alles um mich herum ist wie weg…

Habt ihr schon einmal sowas erlebt?

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LG

eure Sannny

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Veröffentlicht am Oktober 30, 2016 in #Meinungen..., Gedankenspielerei...., Leben & Philosophie, Zitate und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 5 Kommentare.

  1. Fließende Sannny

    Somit ist ein erleuchteter Mensch jener
    Dessen Herz keine Pumpe für den Blutfluß ist
    Dafür jenes Lieben verströmt
    Das entzückt verklärt umfängt und verinnerlicht

    Wenn ich tanze sagt mir mein Kopf keine irgendwelche Geste ein
    Dafür in jener Hingabe tanzt mich die Musik

    Angstfrei ist der Bach
    Gestaut der Kanal
    Du ich wir
    Haben in jedem Augenblick
    Die freie Wahl

    dankend
    Dir Joaquim

  2. Sandra, ich kenne diesen FLOW-Zustand sehr gut – vor allem aus dem Bereich der Software-Entwicklung oder auch vom Rad fahren und meditieren. Bei der Software-Entwicklung setzt Du ein Projekt um, die Gedanken fließen und Du vergisst alles rund um Dich – man muss da allerdings auch aufpassen, dass man sich nicht komplett verliert!. Beim Radfahren kommt man irgendwann in einen Zustand der Entspannung, auch eine Art Flow, der Kopf wird frei, der Atem wird ruhig und Du trittst immer im gleichen Rhythmus in die Pedale … aktuell übe ich das „Abschalten“ gerade mit Zen-Meditation …
    Aber bei alldem – vergiss nicht, dass Du LEBST. Soll heißen – egal ob in der Schule oder später im Beruf – gönne Dir nach Erreichen eines Ziels auch Auszeiten und Erholung, wo Du einfach etwas unternimmst mit deinen Freunden, mit der Familie, etwas das Dir Spaß und Freude bereitet – und GANZ WICHTIG, pflege REALE Freundschaften und Kontakte … Liebe Grüße, Chris

    • Sehr interessant Chris ^^ das mit ZEN Meditation habe ich auch schon gehört…allgemein Sport ist auch für viele eine Fluchtmöglichkeit in den Zustands des Flows….
      wahre Worte.. vielen lieben Dank für deinen Kommentar!
      LG Sandra

  3. ALS KIND war ich in der versenkung mit meinem thema zu hause fast täglich in der tiefe meiner alleinsamkeit.
    je mehr trauer hereinbrach, desto weniger tiefe.
    erschrocken begann ich wieder zu lesen, als ich feststellte, dass ich mich nur schwer konzentrieren konnte.
    da begann wieder die vertiefung in den GEIST des gelesenen und ich fühlte mich GLÜCKLICHER.
    40jährig kam ein heftiger zusammenbruch, denn ich hatte keine motivation, INTUITION für das erreichen meines LETZTEN wunsches, jedoch dadurch hatte ich höchste INTENSITÄT erreicht und 14 tage später hatte ich mein pflege-pferd und nicht viel später das um hilfe glubschäugelnde pferd, unreitbar, völlig irre und nicht-pferd-selbst-bewusste.
    WIR ZWEIBEIDE HABEN UNS INEINANDER VERSENKT und UNS GEGENSEITIG GEHEILT.
    mit meinem HEILIGEN-KATER hatte ich viele jahre eine tiefe verbundenheir.
    alle meine tiere waren zu mir gekommen, hatten sich selbst zu mir eingeladen.
    jetzt ist nix mehr los.
    jetzt diene ich menschen mittels infos im blog indirekt. ICH befinde mich wieder in höchster alleinsamkeit und versuche klare entscheidungen aus meinem SELBST heraus entwickeln und anbieten für ERHELLUNG im alltag der menschen, die sich angesprochen fühlen.
    grüssele von LUISE

  4. Hmmmmm, kenne ich.
    Manche Tage geben es her und manche machen es mir schwer.

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