Macht Geld glücklich?

Hallo meine Lieben!

Heute mal wieder eine sehr wichtige, umstrittene Frage in der Philosophie: Macht Geld glücklich?

Es heißt so oft Geld allein macht nicht glücklich… doch wie viel ist dran an dieser alten Weisheit?

,,Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt.“
Albert Einstein

Es stimmt: Liebe, Gesundheit, Glück, Freunde, Absicherung, dass einem nichts passieren wird kann man sich alles nicht kaufen. Doch kann Geld das Ganze nicht fördern?

,,Mit Geld kann man kein Glück kaufen, aber eine Yacht mit der man ins Glück segeln kann.“

Johnny Depp

Mit genug Geld kann man sich z.B. die geeignete Medizin und den gesunden Lebensstil leisten, man kann sich Dinge kaufen, die einen glücklich machen können – oder zumindest glücklicher-  und durch Geld hat man eben mehr Möglichkeiten seine Träume und Wünsche zu erfüllen, die einen glücklich machen können. Und wegen den sozialen Verknüpfungen: Geld zieht andere Menschen an, nur ob es diese nicht nur auf das Geld abgesehen haben, ist dann schwer zu sagen. Man kann sich mit Geld seine Freizeit ,,erkaufen“ da man ja nicht jede Sekunde arbeiten muss, um seinen Lebensunterhalt zu bezahlen und man kann diese Freizeit dann mit jeglichen Aktivitäten füllen und genießen. Darüberhinaus muss man keine Existenzängste haben oder sich Sorgen machen, wie man über die Runden kommt.

Andererseits: Zu viel Geld birgt auch große Gefahren. Zum einen muss es geschützt werden, was einem viel Stress und seelisches Leid bereiten kann. Dazu kommt, dass man sich immer vor Überfällen und Einbrüchen fürchten muss, da es eben immer andere gibt, die diesen Reichtum und das Geld nicht haben, aber diesen wollen oder sogar brauchen. Außerdem ensteht ein unersättlicher, menschlicher Drang nach mehr, der die Psyche ganz schön vereinnahmen und beeinträchtigen kann, besonders, da Geld eben nur ein endliches und begrenztes Gut ist.

Um zu der Frage zurück zu kommen, ob Geld glücklicher mache: Ja, in einem gewissem Maße nach neuen Erkenntnissen der Wissenschaft. Aber nicht das Geld an sich, sondern eben das, was man sich dadurch leisten kann bzw. das Gefühl, dass man abgesichert ist.

Eine Studie der US-Universität Princeton besagt, dass ab einem Jahresnettoeinkommen von 75.000 $ (umgerechnet ca. 60.000 €) – also einem monatlichen Nettoeinkommen von umgerechnet knapp 5000 € für einen Haushalt- das Glücksgefühl anscheinend nicht steigerbar ist. Davor ist jedoch fast jede Einkommenssteigerung mit einem Glücklichersein verbunden. Sprich: Es müssen gar nicht die Millionen sein um glücklich zu sein. Ist das nicht eine gute Nachricht?

~Was sagt ihr zu dem Thema?~~

LG

eure Sannny

Werbeanzeigen

Veröffentlicht am Juli 23, 2017 in #Meinungen..., Gedankenspielerei...., Leben & Philosophie, Magie und Wissenschaft und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 28 Kommentare.

  1. Geld macht mich nicht glücklich. Zu wenig Geld zu haben, um gesund leben (Essen, Kleidung, Wohnung) zu können und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können, macht unglücklich. Geldsorgen essen Seele auf. Glücklich sein kann man auch mit den Dingen, die einem Kraft (Ressourcen) geben, wie Musik, Natur, Ruhe …

  2. Liebende glückliche Sannny

    ..wenn in das Glück segeln einer Yacht bedarf
    Dann sind nur wenige Menschen auf Erden beglückt

    Also ist das Ding hinter dem Wesen
    Das Seiende vor dem Existentiellem

    Die Frage nach dem Geld ist verdeckt jene
    Nach der Lebenskraft an sich

    „Zeit ist Geld“
    Zeit ist Lebenskraft
    Lebenskraft ist Blutskraft
    Goethe: Blut ist ein ganz besonderer Saft

    Also steht der Reichtum für erweiterte Möglichkeiten auf der
    Ebene des Dinglichen

    Scheinbar
    Wahr ist das Kinder keines Geldes bedürfen um mit Sand Stöckchen Blättern und Ihrer Herzensfantasie glücklich zu
    spielen was immer Sie wollen sich vorstellen imaginieren

    Geld ist der Fetisch ermangelter Seelenkraft
    In den derzeitigen Systemen auf Kosten zum Nachteil derer
    Gewonnen die als sogenannte Arbeitnehmer den Rahm
    Erwirtschaften den dann die Betriebseigner abschöpfen

    Der Zins als im Urchristentum verpönt dann den Juden überlassen hat heute zu einer Kapitalanhäufung gigantischer
    Miliardärfamilien geführt die 60% des Weltkapitals besitzen

    Die Schere derer die dessen ermangeln klafft zusehens auseinander mit allen sozialpolitischen Folgen

    Das Märchen archetypisch gesehen
    Hans im Glück ist das philosophische Beispiel wie eine Seele
    in der durchlebten Erfahrung der materiellen auch im Haustier
    gefühlten Reise durch das Leben Sein inneres Glück als geld
    unabhängig erfährt

    Geld beweist nur den Charakter dessen der Es verwendet
    Und ob aus Überziehungszinsen der Dispokredite oder Rüstungs
    Geschäften denn die Quelle qualifiziert das Wasser im Glase

    Ich lebe von der Hand in den Mund

    Glück ist kein Lottogewinn dies haben Forschungen an Lottomillionären bewiesen

    Wohl dem der Freude schöner Götterfunke als unbezahlbar
    Sich selbst geschenkt

    Wie denn auch Liebe niemals käuflich ist
    Sich immer selbst verschenkt und dadurch mehrt

    dankend
    Dir Joaquim von Herzen

    • Lieber Joachim,
      Danke für den tollen, ausführlichen Kommentar und die intressante Gedankenspielerei. Ich sage ja nicht, dass Geld an sich glücklich macht, ich zeige nur beide Seiten und die Erkenntnisse der Wissenschaft auf ^^. Ich finde es wichtig immer alle Seiten zu beleuchten, um sich ein eigenes Bild zu verschaffen.
      LG
      Sannny

  3. Mal auf den Punkt gebracht…Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt! Ich würde mir wünschen es ginge ohne, aber ein freies Leben ohne auf Geld angewiesen zu sein, würde „man“ zu verhindern wissen. Man stelle sich vor, wir leben wieder von Ackerbau und Viehzucht….wo bliebe da die Wirtschaft!? Es würde einem extra schwer gemacht! Ein Mittelmaß an finanziellen Möglichkeiten, um die Grundkosten zu bestreiten halte ich persönlich für ausreichend und gesund!

  4. Geld macht nicht glücklich. Man benötigt es halt um sich Dinge leisten zu können die einen glücklich machen. Deswegen benötigt man auch nicht Unsummen.
    Auch das reine vermehren des Geldes macht halt nicht glücklich. Wenn ich Millionen auf dem Konto habe, dafür aber unter ständigen Druck stehe und nur noch im Job bin dann wird man auch nicht glücklich.

    • Auch sehr wahr… deswegen versuche ich ja beide Seiten darzulegen ^^ Aber die Aussage Geld braucht man nicht zum Glück stimmt eben auch nicht unbedingt vollkommen… Danke für deine Gedanken!
      Lieber Gruß
      Sannny

      • Ja ohne Geld ist es auch schwer glücklich zu sein. Ist wirklich eine spannende Frage!

      • Ja finde ich auch, Danke! Mich beschäftigt das seit Längerem drum wollte ich mal andere Meinungen zu hören ^^ausserdem habe ich von der besagten Studie gehört und war irgendwie überrascht.
        LG

  5. Immer wieder eine interessante Frage. Ich würde es am ehesten so ausdrücken: wer unglücklich ist, den wird auch Geld (respektive Ruhm, perfektes Aussehen und all jene anderen allgemein kommunizierten ‚Glücksbringer‘) nicht glücklicher werden lassen. Zugleich kann auch derjenige glücklich sein, der nichts davon besitzt. Letztlich ist Glück eine Frage der Einstellung. Vermutlich vor allem gegenüber sich selbst und der Welt…
    LG, Cathryn

    • Das stimmt schon, aber es ist nicht zu leugnen, dass es eben helfen kann bzw., dass man ohne Geld ein sehr hohes Risiko für Unzufriedenheit hat, da man eben in ständiger Sorge lebt etc. . Danke für deine Gedanken!
      Lieber Gruß Sannny

      • Das mit der Sorge ist auf jeden Fall ein Punkt. Und viele Pläne zur Selbstverwirklichung sind wahrscheinlich auch schwer umsetzbar, ohne das nötige Kapital. Insofern finde ich die Sicht gut, dass Geld somit eher Mittel zum Zweck wird als Selbstzweck an sich. 😉 LG, Cathryn

  6. Ein sehr toller Blog mit interessanten Beiträgen. Mir gefallen vor allem die philosophischen Gedankenspiele. Es grüßt Harald Adam

    • Lieber Harald Adam,
      vielen, lieben Dank für das Lob! Und ja ich schreibe über Dinge, die mich beschäftigen und das ist oft philosophischer Natur…
      Mich freut es sehr, dass dir mein Blog gefällt!
      Ganz liebe Grüße
      Sanny ^^

  7. geld macht nicht glücklich … aber gelassen …

  8. Genau, Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt.

  9. Hi Sannny,
    Schön von Dir wieder zu lesen.
    „Geld macht nicht glücklich, aber es beruhigt“.
    Ist ja ein bekannter Spruch.
    Zumindest die Grundbedürfnisse wie wohnen, schlafen, waschen und essen, trinken sollten abgedeckt sein, dafür ist Geld erforderlich – alles was darüber hinausgeht könnte man bereits als Luxus bezeichnen.
    Glücklich machen Familie, Freunde, soziale Beziehungen usw. Ganz wichtig ist natürlich Gesundheit. Die kann man nicht kaufen.
    Du hast ja jetzt Ferien. Mach Dir nicht soviel Gedanken.
    Triff dich mit Freunden, geh schwimmen, radfahren – raus in die Natur…
    Schönen Abend, Chris

    • Hallo Chris!
      Freut mich, dass du wieder in meinem Blog geschaut hast. ^^
      Ja das stimmt… Luxus ist nicht nötig. Siehe auch die Studie, die ich angesprochen hab. Aber Geld eben leider in gewissem Maße schon. Und Gesundheit kann man sich schon irgendwie ein wenig erkaufen, indem man sich gesundes Essen und die richtige Medizin kaufen kann und so… aber prinzipiell gebe ich dir Recht.
      Das ist lieb, aber für mich ist mein Blog Ferien haben und endlich mal wieder meiner Seele niederzuschreiben. Aber klar werde ich machen :).
      Schönen Nachmittag bzw Abend noch !
      Sannny

  10. Es kommt denke ich, immer auf das jeweilige Individuum an.
    Der eine kann Glücklich sein mit wenig oder keinem Geld und andere brauchen zum Glücklichsein eben Geld.

    Auch muss man die Frage aufwerfen, was ist Glück überhaupt?
    Ab wann ist ein Mensch wirklich wunschlos Glücklich?

    Glück alleine ist relativ.
    Es gibt sowohl Menschen ohne Geld die Glücklich sind als auch wohlhabendere Menschen, die unglücklich sind.

    Es gibt aber eben auch die Kategorie, die behauptet, „Geld mache nicht glücklich“, da sie eben weniger wohlhabend sind. Also ganz offen gesagt, die Neider.

    Im großen und ganzen ist es so, das Geld glücklich macht.

    Ich denke da kommt es aber wieder auch auf die Menge an, wieviel Geld.

    Aber genauso wie, wie verdiene ich mein Geld. Muss/Darf ich dafür Arbeiten, oder gehe ich nur Arbeiten weil ich muss, oder bin ich schon von Geburt auf wohlhabend und muss überhaupt nichts dafür tun?

    Auch ist es ja Wissenschaftlich geklärt, dass Menschen in Armut, mit Geldsorgen, usw. schneller erkranken und sterben, als Menschen ohne Geldsorgen.

    Das ist ein sehr interessantes Thema, über dass man wirklich Tage disskutieren könnte.

    Ich liebe solche Fragen und Philosophische Themen!

    GlG
    Matthias 😀

    • Lieber Matthias
      Vielen Dank für deine Worte und Gedanken ..sehr interessante Sicht ^^
      Und die Frage nach dem Glück ist auch hochspannend, aber hätte den Rahmen meines Beitrages gesprengt, v.a., da die Definition sehr Individuell beantwortet werden muss/kann.
      Das mit dem Neidern ist tatsächlich nicht selten meiner Erfahrung nach..
      Wegen der Menge : Siehe die Studie am Ende meines Beitrags.
      Ja das mit dem erkranken habe ich auch gehört..macht ja Sinn, wenn man sich mehr sorgen muss etc.

      Ich liebe solche Themen auch ^^

      Lieber Gruß
      Sannny

  11. Bei mir steht Geld definitiv nicht im Vordergrund, sondern eher Freundlichkeit, Kommunikation und andere Sachen, die man sich nicht kaufen kann
    LG Jona

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: