Minimalismus – Erleichterung der Seele?

Hallo meine Lieben,

Vielleicht habt ihr ja bereits von dem Trend des Minimalismus gehört. Nur das, was nötig ist, wird aufgehoben. Der Rest wird radikal aussortiert…. Doch macht das einen wirklich glücklicher?…

Jetzt wo mein Abitur auch schon einige Zeit vorüber ist hab ich mich auch dazu entschlossen mal alles auszusortieren und mich nun vollends von der Schulzeit seelisch zu befreien. Ihr wollt nicht wissen wie viele Säcke das waren… aber es war ein sehr sehr gutes Gefühl. Vor allem habe ich dabei längst vergessene Sachen wieder in der Hand gehabt und in Erinnerungen geschwelgt.

Man mag nicht glauben wie anders man denkt als früher. Ich weiß noch ganz genau wie ich als Kind dachte ich bräuchte meine Gedanken nirgendwo niederschreiben, weil das ja eh für immer gleich bleiben wird. Ich werde ja immer ich sein. Tjaaa.. klein Sandra hat da wohl noch nicht ganz verstanden, dass man sich immer weiterentwickelt.

Ich habe ja eigentlich vor weniger als einem Jahr wegen eines Umzuges schon sehr sehr sehr viel weggeschmissen und aussortiert. Aber mittlerweile hab ich gelernt leichter von Dingen loszulassen. Besonders die ältere Generation hat da ihre Probleme, weil sie sich sagen, dass es ja noch funktioniert und man sowas nicht wegwirft. Wenn das aber jahrelang in der Wohnung verstaubt, hat das leider auch keinen Sinn, außer, dass man es ständig im Weg hat. Für mich war das wie eine riesen Last so viel Krempel zu haben. Wenn man irgendwas gebraucht hat das alles zu durchsuchen. Da hab ich mir mal die ernsthafte Frage gestellt: Brauchst du das wirklich?. Besonders bei Erinnerungsstücken fällt es einem manchmal sehr schwer. Dafür hab ich mir jetzt eine Box angelegt wo beispielsweise Sachen die ich von meinen Exfreunden bekommen habe reingewandert sind. Man will das alles nicht ständig vor Augen haben, aber wegschmeißen auch nicht, weil da viele Emotionen mit verbunden sind.

Ich finde auch so Ramsch Geschenke ziemlich sinnfrei. Ich meine was soll man damit dann anfangen, wenn es am Ende nur in der Schublade liegt? Deshalb frage ich immer lieber vorher nach oder schenke eine Aktivität.

Ich kann nur jedem wärmstens empfehlen das auch mal zu machen mit dem Aussortieren. Es ist zwar am Anfang schwer sich dafür aufzurappeln, aber wenn man mal angefangen hat ist das echt sehr befreiend und man fühlt sich dann auch viel entlasteter und besser.

Man muss es ja nicht ganz so krass machen wie die Minimalisten, aber ein Schritt in die Richtung macht viel aus!

Übriges hab ich das auch mit meinem Schrank gemacht. Wer von uns hat nicht viel zu viele Sachen und dadurch auch Sachen die er noch nie bis kaum getragen hat? Ein Trick um das besser zu sehen ist es die Kleiderbügel verkehrtherum in den Schrank zu hängen und jedes Teil was man anhatte dann andersrum zu drehen. Damit sieht man dann nach einem Jahr was man innerhalb eines Jahres anhatte und was man eigentlich nicht mehr braucht.

Alles, was zwar noch gut ist, aber was man nicht mehr gebrauchen kann, kann man ja dann spenden. Da ist einem selbst was Gutes getan und gleichzeitig auch anderen eine Freude bereiten, die nicht das Glück haben so viel zu haben.

Versucht es 😉

~Was sagt ihr zu dem Thema? Seid ihr auch so Jäger und Sammler?~

Einen wunderschönen Tag euch allen!

Lieber Gruß

Sannny *-*

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Veröffentlicht am August 29, 2018 in Gedankenspielerei...., Leben & Philosophie, Mein Leben ^.^ und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. 5 Kommentare.

  1. andersrum bzw. Falsch geht auch, wenn Richtig nicht funktioniert.

  2. Liebende Sandra

    O wundervoll
    Jenes „Weniger ist mehr“
    Vor Jahren durch eine Freundin
    Simplify Your life
    Hat Sie dies angeregt
    Nur Kunst Schönes und rein praktisches Gerät

    Auch Selbstbilder und Beziehungsgewohnheiten entrümpeln
    Nur in einen freien Raum fließt lichtvolle Zukunft ein

    Glückwunsch
    Dankend Dir Joaquim von Herzen

  3. Ich liebe dich Sannny!
    Das wirst du nicht verkraften.

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